- Die musikalische Bildungsarbeit der Rheinischen Musikschule Köln hat das Bewusstsein für die besondere gesellschaftliche Bedeutung einer aktiven Beschäftigung mit Musik bei den Bürgerinnen und Bürgern Kölns in nahezu allen Bevölkerungsschichten erfolgreich gefördert.
- Die Anforderungen an eine repräsentative wie kompetente Präsentation der Ergebnisse setzen voraus, dass die Arbeit von Ensembles und Orchestern, die Kooperation mit allgemein bildenden Schulen und den Partnern innerhalb der Bildungseinrichtungen Kölns nicht ständig an begrenzten Raummöglichkeiten scheitern.
- Hieraus folgt, dass durch die Vielfalt des Bildungsangebotes eine eigene ganzjährige bespiel- und planbare multifunktionale Aufführungsstätte, die sich auf einem zeitgemäßen technischen Standard befindet, für die weitere erfolgreiche Arbeit der Rheinischen Musikschule Köln vorhanden sein muss.
- Die Identifikation der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Besucher und Kooperationspartner der Rheinischen Musikschule Köln wird durch einen repräsentativen Bau, wie dem des Rautenstrauch-Joest-Museums entscheidend gestärkt. Sie sichert die erfolgreiche Fortführung des musikalischen Bildungsangebotes innerhalb der Stadt Köln und unterstreicht den Anspruch Kölns als Modellregion für musikalische Bildungsarbeit.
- Durch einen Umzug der Rheinischen Musikschule Köln in das ehemalige Rautenstrauch-Joest-Museum wird die Wertschätzung der musikalischen Bildung bei allen Beteiligten als Ansporn für künftige Leistungen empfunden und bietet darüber hinaus die räumliche Voraussetzung für repräsentative Aufführungen und erfolgreiche musikalische Bildungsarbeit.
- Die Vielfalt der Kulturen in Köln wird durch diese zentrale Begegnungsstätte im ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museum entscheidend gefördert und gefestigt. Dabei ist die gemeinsame Sprache der Musik eine wesentliche Basis und Voraussetzung, denn sie bündelt das reichhaltige Potential einer interkulturellen Gesellschaft unter dem Dach des Zentrums für Musik und Tanz.
- Die Schaffung des Zentrums für Musik und Tanz in einer zentral gelegenen, für alle Nutzer attraktiven, nicht kommerziellen, niedrig schwelligen, sozial verträglichen und integrativen Spielstätte bietet für Köln zahlreiche Chancen der Profilierung als Musik- und Kulturmetropole ebenso wie als Bildungszentrum und familienfreundlicher Standort.
- Die Konzentration aller Ressourcen, die mit dem Zentrum für Musik und Tanz verbunden und ermöglicht werden, vereinfacht nicht nur deren Organisation, sondern steigert auch die Synergieeffekte bzw. die Effektivität der einzelnen durchzuführenden Projekte. So kann neues Publikum gewonnen und die Kosten der einzelnen Projektbereiche reduziert werden.
- Die Realisierung des Umzuges in das Zentrum für Musik und Tanz bietet neuen Raum für Kooperationen, Veranstaltungsreihen und zukunftsweisende Projekte wie z. B. das Projekt "Jedem Kind ein Instrument", "Internationale Tage der Neuen Musik" und vieles andere mehr.
- Mit dem Umzug der Rheinischen Musikschule Köln wird dem Anspruch Kölns, seine führende Position unter den Musikstädten Deutschlands und des europäischen Auslands zu profilieren und zu stärken, vor dem Hintergrund der Bildungsoffensive besonders entsprochen.