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Rheinische Musikschule

"So klang Köln"

 ...am Sonntag, 23.10.2022 in der Kölner Philharmonie!

 

"Karneval - das ist mehr als Kölsch und Kamelle. Es ist eine ganz besondere Art, die Welt anzuschauen.

 

Schon vor Sessionsbeginn nahmen das Gürzenich-Orchester und die Rheinische Musikschule dieses Jubiläum zum Anlass, eine besondere Kulturpartnerschaft einzugehen.

Die Roten Funken unterstützen gemeinsam mit der Großen von 1823 und der Rheinischen Musikschule den musikalischen Nachwuchs unserer Stadt.

So klang Köln: Populäre Klassik und rheinische Raritäten aus 200 Jahren Musikgeschicht, präsentierten in einem Kooperationskonzert des Gürzenich-Orchesters, Dirigent Markus Stenz, und dem Jugendsinfonieorchester der Rheinischen Musikschule, Dirigent Alvaro Palmen, die gemeinsam mit Tönen Klangbilder malten.

 

Im Konzertsaal erschallte das erste rhythmische Klatschen, weitere gesellten sich dazu, der Ton schwoll an – und plötzlich musste Markus Stenz nicht nur zwei Orchester dirigieren, sonderndas Publikum noch mit dazu. Die Zugabe beim Karnevalskonzert in der Kölner Philharmonie wurde zum Mitmach-Konzert. Beim „Rote Funken Marsch“ und der Tanznummer „Cancan“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ vom Kölner Komponisten Jacques Offenbach zeigte sich, was die neue Partnerschaft von Gürzenich-Orchester, Jugendsinfonieorchester der Rheinischen Musikschule und Roten Funken schaffen kann: Menschen durch Musik verbinden.

 

Es folgt noch eine Reihe von Konzerten, Gesprächsrunden und Veranstaltungen der Roten Funken, die musikalisch durch die Rheinische Musikschule begleitet werden. Hierüber werden wir auf unserer Homepage berichten!

Die eine oder andere Informationen finden Sie bereits jetzt schon auf der Homepage der Roten Funken.

 

 

Zitieren möchten wir an dieser Stelle  aus "Objepass #2 - Das Magazin der Kölsche Funke rot-wieß von 1823 e.V. zum 200-jährigen Jubiläum" den Geschäftsführenden Direktor des Gürzenich-Orchesters zur Kooperation mit den Funken und der Rheinischen Musikschule:

 

"Musik ist die Sprache, die alle Bürger unserer multikulturellen Stadt verstehen

 

In der Planungsphase des Kooperationskonzertes 2022 überbrachte Dr. Fischer, Direktor der Rheinischen Musikschule, den Vorschlag der Jubiläums-Kulturgruppe, dieses Konzert als Jubiläumskonzert der Roten Funken auszurichten. Wir beide waren sofort einer Meinung: Das ist die richtige Kulturbotschaft an die Kölner Stadtgesellschaft.

 

Gleiche Wurzeln verbinden, das Gürzenich-Orchester, gegründet 1827, die Rheinische Musikschule, gegründet 1845, und die Kölsche Funke rut-wieß von 1823 - wir drei kommen aus der Mitte des Bürgertums, haben demzufolge eine bürgliche DNA. Wir stärken unsererseits mit der Musik die Kultur und die Roten Funken die Traditions- und Brauchtumspflege.

 

Mit unserem Programm, Konzerten, mit unserer Musik bringen wir die Menschen ins Gespräch, denn Musik verbindet alle Generationsstufen und stärkt die sozialen Bindungen und die Integration, Musik ist die Sprache, die alle Bürger unserer multikulturellen Stadt verstehen.

 

Wir möchten neben unserem Kernpublikum mit unserem weitgefächerten, generationsübergreifenden Musikangebot ein neues Publikum erreichen. Dazu zählen die so erfolgreichen Projekte Bürgerorchester und Bürgerchöre.

 

Karneval baut nicht nur Brücken, er ist mit dem Fest der Sehnsüchte der Klebstoff unserer Stadtgesellschaft; denken wir nur an den diesjährigen Rosenmontag mit der größten Friedensdemonstration in der Geschichte unserers Landes.

 

Im Jubiläumskonzert wollen wir eine Kulturpartnerschaft eingehen - mit dem erklärten Ziel, noch mehr Aufmerksam für Musik zu erlangen, Menschen zusammenzubringen mit Hilfe des Karnevals, der ja so viele Elemente beinhaltet, die die Musik befruchten und bereichern."

 

 

 

Vortrag und Ausstellung: Feldpostkarten

Donnerstag, 17. November 2022, 19:30 Uhr, Ülepooz (Ulrepforte) – das Zuhause der Kölsche Funke rut-wieß,

Vernissage, Sachsenring 42, Köln-Altstadt Süd

 

Diese Ausstellung erzählt die Geschichte des Vereinspräsidenten Theodor Schaufuß und der mehr als 50 Roten Funken, die im Ersten Weltkrieg von Köln aus an die Front ziehen mussten. In Feldpostkarten berichteten sie ihrem Präsidenten aus den Schützengräben und aus Lazaretten von ihrem Leid, von Verwundungen und Tod, von Erinnerungen an bessere Zeiten und von ihren Hoffnungen. Im Gegenzug verschickte dieser aus Köln.

Liebesgabenpakete mit Zigarren, Schokolade, Likör und vielem mehr – allein 1915 waren es 325 Pakete. Ins-

gesamt 1.347 Feldpostkarten und zwei Rechnungshefte, in denen der Präsident akribisch den Versand der

Pakete notierte, sind ein einzigartiges Dokument über den Alltag an der Front und einen brutalen Krieg. Aber

sie erzählen auch die Geschichte von Zusammenhalt und Verantwortung füreinander. Zusätzlich zum Vortrag von Dr. Marcus Leifeld erfolgt eine musikalische Darbietung.

 

Infos

Eintritt: ist frei

Hinweis

Vom 17. November bis 16. Dezember 2022 kann ich Ausstellung in der Ülepooz besucht werden. Informieren Sie sich auf der Homepage der Roten Funken  rote-funken.de/  

 

Kölsche Klaaf beim Chressbaumverzäll

Samstag, 17. Dezember 2022, 19:30 Uhr, Humboldt-Gymnasium, Kammermusiksaal, Kartäuserwall 40,  Köln-Altstadt Süd


Jetz weed et besinnlich: Beim „Kölsche Klaaf beim Chressbaumverzäll“ werden Weihnachtsgeschichten erzählt, musikalisch eingerahmt u. a. vom Jugendchor St. Stephan, von Ensembles der Rheinischen Musikschule sowie von Preisträgern „Jugend musiziert“. Eine perfekte Einstimmung auf das nahende Weihnachtsfest. Im Foyer präsentiert Dr. Marcus Leifeld weihnachtliche Feldpostkarten in Erinnerung an die Aktion: Rote Funken Weihnachtspost im Ersten Weltkrieg, gestiftet vom damaligen Präsidenten Theo Schaufuß „De Pläät“.
 

Infos
Eintritt: Kartenpreis 18,23 €

Bestellung unter https://rote-funken.de/   im Jubiläumsprogramm

Hinweis
Bei dieser Veranstaltung kann es aus organisatorischen Gründen zu Abweichungen kommen. Aktualisierte Infos finden Sie unter https://rote-funken.de/